Die Badische Zeitung hat am 26. Februar 2025 über unser Anliegen berichtet. Der Artikel von Stephanie Streif mit dem Titel „Anwohner in St. Georgen wollen mitreden“ beleuchtet die Diskussion rund um das geplante Wohngebäude für wohnungslose Menschen in der Inneren Elben. Der Artikel ist unter folgendem Link zu finden: Badische Zeitung
Die Stadt Freiburg plant, am westlichen Ende der Alice-Salomon-Straße ein Wohngebäude für Menschen mit besonderem Wohnbedarf zu errichten. In der Nachbarschaft gibt es Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf das Quartier.
Unsere Interessensgemeinschaft Innere Elben hat sich gebildet, um Mitsprache bei der Planung einzufordern. Im Artikel wurden unter anderem Christian Bestehorn, einer der Initiatoren der IG, sowie Alexandra Kraus Initiatorin IG und Vorstandsmitglied des Bürgervereins St. Georgen, interviewt. Während der Bürgerverein grundsätzlich das Bauprojekt unterstützt, betonen beide, dass sich die Verwaltung an bestehende Bebauungspläne halten sollte.
Auch Martin Maier, erster Vorsitzender des Bürgervereins, wurde befragt. Er weist auf den angespannten Wohnungsmarkt hin, betont aber ebenfalls, dass Bauvorgaben für alle gelten sollten.
In dem Artikel werden die Kernpunkte der Bedenken nochmal aufgegriffen:
- Die Stadt plant eine Erhöhung der Gebäudehöhe auf vier Vollgeschosse, obwohl dies laut Bebauungsplan nicht vorgesehen ist.
- Fehlende Begegnungsstätten, die eine bessere soziale Integration ermöglichen würden.
- Bewohnerstruktur – die IG fordert eine durchmischte Belegung, z. B. auch mit Studierenden.
- Klare Definition der Zielgruppe – Die IG fordert eine schriftliche Festlegung, was genau unter „Personen mit besonderen Bedarfslagen“ zu verstehen ist.
- Parksituation: Es gibt Sorgen, dass die ohnehin knappen Stellplätze im Quartier weiter reduziert werden.
Die Stadtverwaltung verteidigt das Projekt und betont, dass der Begriff „Wohnungslose“ oft missverstanden werde. Laut Rathaussprecher Toni Klein könnten durch Eigenbedarfskündigungen oder Trennungen auch Menschen aus der Mittelschicht betroffen sein. Die Verwaltung sieht das Bauprojekt als Modell für weitere Stadtteile und hält an den aktuellen Plänen fest.
Dem Artikel zur Folge zeichnet sich aktuell ab, dass die Stadt keine der Forderungen weiterverfolgen wird. Die Interessengemeinschaft hat auf den Artikel gestern direkt mit einem Brief an die Stadt reagiert. Der Brief wird in den kommenden Tagen ebenfalls veröffentlicht. Klar ist, dass die IG an den Forderungen festhält und sich weiter für die Berücksichtigung dieser bei den Planungen einsetzt.